How to dance from the inside out

 
 

Die meisten Menschen denken bei Tanzen zuerst an Bewegung und wie sie gegen aussen wirkt. Wir schauen anderen beim Tanzen zu, wir vergleichen, wir bewerten (meist so stark konditioniert, dass es bereits unbewusst passiert).

“Diese Bewegung sieht gut aus.”

“Die tanzt aber komisch”

“Wow, ein guter Tänzer. Tolle Moves”

Die grösste Blockade im Ecstatic Dance?

Für viele ist es, die Scham zu überwinden, so tanzen, wie man sich gerade fühlt. Und das, passiert nur, wenn man den Gedanken “Was denken wohl die anderen?” beobachten und liebevoll zur Seite stellen kann.

Beim Ecstatic Dance in Zug lade ich dich also ein, die Perspektive zu wechseln.

Von aussen nach innen: ein Perspektivenwechsel

Schliess die Augen. Hör auf nach Aussen zu schauen und beginne den Blick gegen Innen zu lenken. Erlaube dir zu spüren. Erlaube dir zu spüren, was in deinem Körper gerade passiert. Nimm deinen inneren Rhythmus wahr. Was bewegt sich im Inneren? Was hörst und spürst du?
Das Blut, das fliesst. Das Herz, das schlägt. Lass dich von dieser inneren Bewegung inspirieren, statt von dem, was du bei anderen siehst.

Wenn du dich mit diesem Inneren verbindest, verändert sich, wie du dich bewegst. Dein Tanz ist nicht mehr ein Versuch, etwas von aussen zu kopieren. Er wird zu etwas Intimem: einer Art, das nach aussen zu tragen, was in dir lebt. Du tanzt von innen nach aussen.

"Wer bin ich, wenn alles erlaubt ist?"

Viele Menschen kommen zu mir und sagen, sie seien unsicher, einen Ecstatic Dance Event zu besuchen. Wie soll ich mich bewegen?
Was denken die anderen?
Was, wenn mein Tanz nicht mehr “schön aussieht”, wenn ich mich gehen lasse?
Darf ich mich voll gehen lassen?
Wie tanze ich, wenn es keine Vorgaben gibt? Wer bin ich dann überhaupt?

Genau hier beginnt die Reise.

Du beginnst, indem du dich mit dir selbst verbindest. Du nimmst dir Zeit bei dir anzukommen und in dich zu fühlen. Du nimmst die kleinen Bewegungen wahr, die bereits in dir da sind, jede Empfindung, jeden Impuls. Und dann lässt du sie einfach wachsen, nach aussen, bis die innere Bewegung durch Arme, Schultern, Finger, Beine, Füsse im Aussen sichtbar wird.

Eine Expansion deiner inneren Bewegung, deines inneren Rhythmuses. Deines Wesens in diesem Moment.

In diesem Moment darf der Kopf die Kontrolle dem Körper abgeben und sich überraschen lassen, was der Körper macht.

Mein eigenes Experiment auf der Ecstatic Dance Tanzfläche

Ich selbst mache manchmal das Experiment, dass ich mich erst dann bewege, wenn mein Körper “von Selbst” sich zu bewegen beginnt. Dafür bleibe ich still. Ganz still. Auch wenn die anderen auf der Tanzfläche bereits alle am Tanzen sind.

Hahaha - das ist zum Teil sehr schwierig. Ich spüre in diesen Momenten den “Gruppendruck” enorm. Und doch fühlt es sich sehr befreiend an, dann erst wirklich etwas zu tun, wenn es sich echt und stimmig anfühlt.

Warum das beim Ecstatic Dance so gut funktioniert

Beim Ecstatic Dance in Zug gibt es keine Choreografie und keine Zuschauenden. Zu Beginn des Tanz-Erlebnisses findest du dich und verbindest dich mit dir selbst, der Musik und später auch mit den anderen Menschen in diesem sicheren Raum.
Genau das macht es zu einem so kraftvollen Ort, um diese innere Bewegung zu entdecken und nach aussen zu tragen.

Wenn du das nächste Mal tanzt, egal ob bei einem Ecstatic Dance Event oder allein zuhause, versuch es einmal so: Augen zu, ein paar Momente inne halten, nach innen hören, und von dort aus warten bis die Bewegung intuitiv startet.

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Ecstatic Dance: Was passiert, wenn du dir erlaubst frei zu sein

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Ecstatic Dance Zug: Wie alles begann